BRUCKNER-TAGUNG 2015

Die Klaviermusik Anton Bruckners

Wissenschaftliche Tagung vom 11. bis 12. Juni 2015 im Schloss Kremsegg, Kremsmünster

Entgegen anderen Komponisten seiner Zeit schuf Anton Bruckner nur wenige Werke für Klavier. Bei diesen handelt es sich zumeist um Widmungskompositionen oder um Stücke für den Unterricht. Dennoch lassen einige dieser bis zum Jahr 1868 entstandenen Schöpfungen bereits den heranreifenden Symphoniker erkennen. Die diesjährige Bruckner-Tagung widmet sich aber nicht nur den eigentlichen Klavierkompositionen Bruckners, sondern will auch einen Blick auf den zeitgeschichtlichen Kontext werfen, in dem diese Werke stehen. Dabei wird Bruckner als Klavierlehrer ebenso zur Sprache kommen, wie sein Komponieren am Klavier. Darüber hinaus wird jenen Instrumenten nachgegangen, die Bruckner zur Verfügung gestanden sind. Auch Bearbeitungen und Rezeption sollen nicht zu kurz kommen. Bedenkt man die Tatsache, dass viele Werke Bruckners ihre Voraufführung in Form von Klavierfassungen erlebten und seine Symphonien neuerdings wieder in Klavierbearbeitung erklingen, scheint dieser Aspekt durchaus interessant.



 

NEUERSCHEINUNGEN

Bruckners Verhältnis zur Blas- und Bläsermusik. Bruckner-Symposion 2012. Bericht. Hg. Theophil Antonicek u.a. Linz 2014, 245 Seiten.