Franz Xaver Süßmayr (1766–1803)

Wissenschaftliche Tagung zum Jubiläumsjahr 2016

veranstaltet von Süßmayr-Freunden
in Zusammenarbeit mit dem Anton Bruckner Institut Linz

18. und 19. November 2016, Stift Kremsmünster

Der Geburtstag des in Schwanenstadt geborenen und im Stift Kremsmünster ausgebildeten Komponisten jährt sich heuer zum 250. Mal. Süßmayr ist heute vor allem als Assistent Mozarts und Vollender von dessen Requiem bekannt. Seine eigenen kompositorischen Leistungen sind leider weitgehend vergessen. Im Rahmen dieser Tagung werden Biographie und Werk Süßmayrs aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Ziel soll es sein, ein breiteres Publikum auf die Qualität von Süßmayrs Schaffen aufmerksam zu machen. Im Rahmen eines Konzertes erklingen kammermusikalische Raritäten des Schwanenstädters.

PROGRAMM

Freitag, 18. November
15.00 Begrüßung
Abt Ambros Ebhart, OSB
Altman Pötsch, OSB
Ernst Schlader
Klaus Petermayr

15.15 Erich Duda, Wien
Franz Xaver Süßmayr zum 250. Jubiläum

16.00 Klaus Petermayr, Linz
Neue Erkenntnisse zu Süßmayrs Vorfahren, Leben und Werk

Pause

19.00 Kammermusikalische Raritäten
Gesprächskonzert, moderiert von Prof. Paul Angerer

Samstag, 19. November
9.00 Peter Deinhammer, Lambach
Süßmayrs Kontakte zu Lambach

9.30 Christian Neuhuber, Graz
Der rauschige Hans (SWV 208). Lindemayr und Süßmayr

10.00 Pause

10.30 Franz Gratl, Innsbruck
Frühe Süßmayr-Rezeption in Tirol

11.00 Andreas Lindner, Wien
Zu den Applausus-Vertonungen Süßmayrs

11.30 Mittagspause

13.30 Klaus Aringer, Graz
Süßmayrs „Sonate pour le Piano-Forte et un Corn de chasse“ – Überlieferung und Faktur

14.00 Ernst Schlader, Graz / Klaus Hubmann, Graz
Süßmayrs Mozart-Requiem: alternativlos?

15.00 Altman Pötsch, Kremsmünster
Aus dem Stiftsarchiv: Präsentation von Süßmayr-Kompositionen


NEUERSCHEINUNGEN

Lieder für Luise Bogner. Eine Volksliedersammlung Anton Bruckners. (Oberösterreichische Schriften zur Volksmusik 16). Hg. Klaus Petermayr. Linz 2015, 32 Seiten.

Bruckner Jahrbuch 2011-2014. Hg. Andreas Lindner und Klaus Petermayr. Linz 2015, 300 Seiten.