NEUERSCHEINUNG
Bruckner-Tagung Steyr 2003. Bruckner - vokal. Sonderthema: Musikgeschichte Steyrs (Bruckner-Vorträge). Linz 2010, 236 Seiten.
BRUCKNER-SYMPOSION 2010
Zeit/Ort: 16. bis 18. September 2010, Brucknerhaus Linz, Kleiner Saal
Thema: Ergebnisse und Desiderata: Anton Bruckner und Oberösterreich in der Musikforschung
Das Bruckner-Symposion 2010 soll die Forschung per se in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Auseinandersetzung rücken, projiziert auf die zentralen Themen Anton Bruckner und Musikgeschichte Oberösterreichs. Der status quo der themenspezifischen Forschung soll erfasst, Defizite und Versäumnisse aufgezeigt werden und darauf aufbauend Perspektiven und Chancen zukünftiger Auseinandersetzung entworfen werden. Zur Diskussion stehen sowohl die den verschiedensten Einflussfaktoren unterworfenen Forschungsprinzipien, -ansätze und –strukturen als auch deren wissenschaftliche Vertreter und Institutionen. Das Symposion möchte versuchen, Anfänge und Grundlagen zu erarbeiten.
Programm:
Donnerstag, 16. 9.
16.00 Uhr, Wolfgang Winkler (Linz): Eröffnung
16.15 Uhr, Theophil Antonicek (Wien): Begrüßung
16.30 Uhr, Balduin Sulzer (Wilhering): Kreativität vor Wissenschaft
17.15 Uhr, Manfred Wagner (Wien): Zur Bedeutung der oberösterreichischen Lokalgeschichtsforschung für Anton Bruckner
Freitag, 17. 9.
9.00 Uhr, Irmgard Scheitler (Würzburg): Sprechtheater und Schauspielmusik. Deutschsprachige Dramen im Oberösterreich der Frühen Neuzeit und ihr Musikeinsatz
9.30 Uhr, Michael Jahn (Wien): rism-österreich und musikalische Quellenforschung in Oberösterreich
10.15 Uhr, Klaus Petermayr (Linz): Schullehrer als musikalische Trägerschicht im Oberösterreich des 19. Jahrhunderts
10.45 Uhr, Franz Zamazal (Linz): Josef Gilhofer – ein Lehrerkollege Anton Bruckners
11.30 Uhr, Karl Mitterschiffthaler (Wien): Musikinstrumentenbau in Oberösterreich
[Mittagspause]
14.00 Uhr, Regina Thumser (Wien): Forschung zur Musik in Oberösterreich während der NS-Zeit
14.30 Uhr, Wolfgang Winkler (Linz): Zeitgenössische Musik in Oberösterreich
15.15 Uhr, Friedrich Buchmayr (St. Florian): Das Musikarchiv des Stiftes St. Florian und seine Bedeutung für die Bruckner- und Oberösterreichische Musikgeschichtsforschung
15.45 Uhr, Klaus Landa (Linz), Zum Stellenwert der Musikdokumentation in der Regional- und Heimatforschung: Anton Bruckner und Perg
16.30 Uhr, Theophil Antonicek (Wien): Franz Grasberger und die Brucknerforschung
Samstag, 18. 9.
9.00 Uhr, Gerhard Marckhgott (Linz): Krise mit Chancen –landesgeschichtliche Forschung in Oberösterreich
9.30 Uhr, Thomas Leibnitz (Wien): Tendenzen und Desiderata der Brucknerforschung im deutschsprachigen Raum
10.15 Uhr, Crawford Howie (Manchester): Brucknerforschung im anglikanischen Raum
10.45 Uhr, Franz Scheder (Nürnberg): Die "Bruckner-Chronologie" als Forschungsgrundlage
11.30 Uhr, Johannes Leopold Mayer (Wien): "Von einer Brucknerschen Symphonie kann ma sagen…". Die Bedeutung Anton Bruckners für das Philosophieren Ludwig Wittgensteins
[Mittagspause]
14.00 Uhr, Andreas Lindner (Linz): Musikwissenschaft und musikalische Alltagspraxis am Beispiel von Bruckners Symphonie-Fassungen
14.30 Uhr, Gunar Letzbor (Hallstatt): Zum Stand der historischen Aufführungspraxis bei Anton Bruckner
15.15 Uhr, Schlussdiskussion
(Änderungen vorbehalten)
